Ungekürztes Gespräch mit einem Kapitalanleger über die Höhen und Tiefen mit PANDION SERVICE als Verwalter und Makler
Wie fühlt es sich an, als Anleger bei PANDION zu investieren – und wie begleitet PANDION SERVICE seine Kunden dabei über viele Jahre hinweg? Wir haben mit Dirk Isensee gesprochen, der gemeinsam mit seiner Frau zwei Wohnungen im Münchener Projekt PANDION Gardens erworben hat. Lange engagierte er sich als WEG-Beirat, ließ seine Wohnungen über PANDION SERVICE vermieten – und hat sie erst kürzlich über denselben Weg auch wieder verkauft. An seiner Seite: Sebastian Engelberg, seit fast zehn Jahren WEG-Verwalter, Inhouse-Makler und inzwischen Teamlead München für die PANDION Servicegesellschaft. Er betreute Dirk Isensee in allen Belangen und kennt die speziellen Anforderungen eines Anlegers aus dem täglichen Geschäft.
Dirk Isensee ist bzw. war Kapitalanleger in mehreren PANDION Projekten und hat den gesamten Lebenszyklus – vom Erwerb bis zum Wiederverkauf – erlebt.
Herr Isensee, Sie haben vor einigen Jahren zusammen mit Ihrer Frau zwei Wohnungen bei PANDION gekauft, allerdings ohne selbst einzuziehen. Sie sind also ein langjähriger Kunde. Schön, dass Sie sich Zeit nehmen, uns von Ihren vielfältigen Erfahrungen zu berichten.
DI: Ich weiß zwar nicht, ob ich repräsentativ bin, aber sehr gerne.
SE: Aber absolut. Wir haben eine lange Geschichte zusammen. Und Sie, Herr Isensee, haben zumindest einige unserer Leistungen kennengelernt und in Anspruch genommen – können also aus erster Hand berichten über Vermietung, Verkauf und natürlich die Verwaltungsarbeit. Wir hatten auch viel miteinander zu tun, als Sie im Verwaltungsbeirat aktiv waren.
Ich weiß, der Schwerpunkt liegt heute auf den Servicethemen, dennoch würde mich interessieren, wie Sie überhaupt zu PANDION kamen?
DI: Die Kapitalanlage hatten wir schon länger geplant und auch, dass wir als Norddeutsche in München investieren wollen. Ursprünglich haben wir damit geliebäugelt, irgendwann einmal in diese schöne Stadt umzuziehen. Das war so um die 2010-er Jahre herum und wir hatten woanders schon mehrere Immobilien besessen, insbesondere Einfamilienhäuser, aber auch Wohnungen und ein paar kleinere Seniorenapartments. Aber dann sollte es halt München sein.
Das Ziel war also klar definiert?
DI: Wir haben das schon bewusst so gesteuert. Wir haben Freunde dort, lieben die Berge, lieben die Stadt. Wir wollten die Immobilie als Kapitalanlage nutzen, nach einer gewissen Zeit aber selbst einziehen. Daher suchten wir eine Lage, die uns auch wirklich gefiel. Dann hätten wir das eher schnöde Norddeutschland gegen das schöne München eingetauscht.
Dazu kam es dann doch nicht. Aber darüber sprechen wir gleich noch. Hatten Sie auf der Suche nach einer geeigneten Immobilie schon einmal von PANDION gehört?
DI: Nein, PANDION kannten wir damals nicht, als uns eine Freundin aus Schwabing informierte, dass da in der Nähe des Hirschgartens etwas Neues geplant ist. Dann sind wir hingefahren und haben uns das angeschaut, und haben direkt Kontakt aufgenommen mit Ihrem Vertriebskollegen, der uns wunderbar betreut hat.
Wem sollte das Objekt gefallen, Ihnen oder den potenziellen Mietern?
DI: Also tatsächlich haben wir immer bei unseren Anlageobjekten danach geschaut, ob wir dort auch selber einziehen würden. Egal wie groß oder klein das war: Könnten wir uns das vorstellen? Das war für uns immer wichtig, nicht nur der Aspekt, ob es sich rechnet.
Beim Kauf wussten Sie ja bereits, dass die PANDION Servicegesellschaft die Verwaltung des Objekts in den ersten Jahren übernehmen wird. Also war es kein Thema für Sie, dass diese letztlich auch zum Bauträger gehörte?
DI: Das schon. Herr Engelberg und ich haben uns zu Beginn öfter einmal kontrovers genau darüber unterhalten und ich hatte anfangs durchaus ein gewisses Misstrauen, was die Loyalität des Verwalters angeht. Große Bauprojekte verlaufen selten reibungslos, und auch hier gab es Herausforderungen, etwa bei der Abnahme der Wohneinheiten. Ich befürchtete, dass eine bauträgernahe Verwaltung Mängel nicht konsequent genug verfolgen würde. Diese Sorgen waren jedoch unbegründet und haben sich schnell gelegt.
Es ist nicht einfach, die erste Verwaltung nach Bauabnahme zu sein.
DI: Das mag sein, ja. Das Vertrauen musste erst wachsen. Im Laufe eines gewissen Zusammenarbeitsprozesses, den Herr Engelberg und ich da durchlaufen haben.
SE: Herr Isensee und ich haben uns bei der ersten WEG-Versammlung kennengelernt. Diese findet recht schnell nach den Wohnungsübergaben statt und hat ganz klassische Themen, unter anderem die Wahl des Beirats und die Beschlussfindung über diverse Wartungsverträge. Und da war eben auch der Austausch mit Herrn Isensee sehr kontrovers, wie man diese Dinge angehen sollte. Da haben wir auch immer viel diskutiert, zum Beispiel habe ich damals klar empfohlen, bei den Errichterfirmen zu bleiben zum Gewährleistungszeitpunkt. Und ja, da waren schon unterschiedliche Ansichten vertreten.
Das heißt, das Verhältnis war am Anfang ein bisschen getrübt, oder war es einfach nur ein konstruktiver Austausch?
DI: Fachlich kontrovers ja. Aus heutiger Sicht glaube ich, dass Herr Engelberg das an vielen Stellen sehr richtig gemacht hat, wenngleich ich als Kapitalanleger natürlich besonders auf die Wirtschaftlichkeit achten muss, da die Nebenkosten eines Gebäudes ja schon ein elementarer Bestandteil der Miete sind. Je nachdem sind die Flächen besser oder schwieriger zu vermieten. Aber ich kannte die Münchener Verhältnisse natürlich noch nicht und wusste nicht, was dort im Zweifel übliche Maßnahmen in Sachen Wartung sind. Also habe ich eine gewisse Zeit dann auch mit Herrn Engelberg in der Diskussion verbracht.
SE: Aus Anlegersicht wünscht man sich natürlich umlagefähige Betriebskosten.
DI: Ja, das ist einfach und klar, das wird umgelegt und fertig ist die Laube. Aber beispielsweise bei der Fensterwartung sind wir Herrn Egelbergs Rat gefolgt. Er würde hier keine reguläre Wartung empfehlen, sagte er, diese sei in der Praxis einfach schwierig zu organisieren.
SE: Bis die Wartungsfirma alle 33 Wohnungen durch hat…, da kann die Gemeinschaft lieber einzelne Reparaturen übernehmen, das kommt dann günstiger.
Was erwarten denn Ihre Mieter von Ihnen?
DI: Gerade in diesen Preisregionen, in denen wir uns mit den Mieten bewegen, da gehen die Erwartungen schon ein bisschen gegen „Full Service“, allzu Lästiges sollte jedenfalls vermieden werden. Aber nicht zuletzt ja auch durch die Vermietungsanstrengungen von Herrn Engelberg hatten wir immer gute Mieter und diese schauen einfach anders auf eine vermietete Immobilie. Es gibt wohl oft Probleme in diesen Beziehungen, wir hatten tatsächlich Glück.
Wie kam es, dass Sie sich in den Beirat haben wählen lassen? War das für Sie von vornherein klar?
DI: Nein, gar nicht. Ich habe nur den Eindruck gewonnen, dass in der ersten Versammlung ein geringes Interesse an diesen Posten da war und zugegeben auch wenig Wissen und Erfahrung. Das konnte ich einbringen, also war es eher eine spontane Entscheidung. Es schienen mir relativ viele Eigentümer erstmals eine Wohnung gekauft zu haben, viele Selbstnutzer darunter, die natürlich recht ahnungslos dagesessen haben. Ich erinnere mich noch an den Abend, wir waren damals noch im Hofbräuhaus, übrigens eine schöne Location für die Versammlung.
SE: Aber vor allen Dingen glaube ich, Herr Herr Isensee war einfach selbst sehr interessiert, was mit der Immobilie passiert, weil es natürlich auch eine große Investition ging. Er wollte auf diese Weise wohl auch ein bisschen mehr Einfluss darauf haben, näher am Geschehen sein.
DI: Der Aufwand für dieses Amt ist durchaus Arbeit und Mühe, gerade bei Gründung der WEG, aber ich sage immer: Eigentum verpflichtet. Und man muss sehen, dass man es erhält und alles in geordneten Bahnen läuft.
Im Alltag der WEG gab es dennoch ein paar Reibungspunkte?
DI: Wir haben uns natürlich immer wieder zu den verschiedensten Themen auseinandergesetzt, da Herrn Engelberg ja sozusagen das Gesicht von PANDION war für uns. Und da bleibt es nicht aus, dass man auch einmal eine klarere Sprache wählt, also insbesondere ich.
SE: Der Beirat hat einfach eine wichtige Kontrollfunktion, er ist so etwas wie der Aufsichtsrat der WEG. Und das ist natürlich nicht angenehm, man hat einfach unterschiedliche Rollen. Wir haben das aber mit viel Respekt hinbekommen.
”Ein WEG-Beirat ist so etwas wie der Aufsichtsrat der WEG. Wir kontrollieren die Arbeit der Verwaltung.
Dirk Isensee
Und schließlich hat man PANDION SERVICE sogar wiederbestellt, was nicht unbedingt selbstverständlich ist nach den ersten Jahren.
DI: Ja, als es um die Wiederbestellung ging, habe ich mich persönlich sehr dafür eingesetzt, PANDION zu behalten und den Vertrag mit Sebastian Engelberg zu verlängern, da man einfach ein gutes Gesamtpaket bekommt – was eindeutig auch an umfangreichen und engen Betreuung liegt. Das war uns schon wichtig, weil wir natürlich erkannt haben, was wir da bekommen. Trotz aller kritischen Punkte, die da sind.
SE: Für mich ist das eine große Herausforderung, die Wiederbestellung, trotz der Verflechtungen mit dem Bauträger. PANDION hat aber auch deswegen einige Alleinstellungsmerkmale, die kurzen Wege und eine Verwaltung, die beständige Ansprechpartner bietet. Und wir kennen die Projekte ja schon vor Einzug, sind digital und personell gut aufgestellt. Kunden bekommen etwas geboten.
Das ist dir schon sehr wichtig, die Beständigkeit deiner Betreuung, Sebastian?
SE: Vor allen Dingen eine Beständigkeit beim Ansprechpartner, absolut. Das hat einfach so viele Vorteile, wenn die Beiräte oder auch die Eigentümer und Nutzer mich kennen, wenn ich durch die Anlage laufe. Ich bin dort wohl bekannt wie ein bunter Hund – nicht nur, aber sicherlich auch deswegen hat Herr Isensee mich später dann auch für die Vermietung und auch für den Verkauf seiner Wohnungen ausgewählt.
Wie hängt das zusammen?
SE: Er hat es ja ursprünglich über die Makler der Sparkasse versucht, beim ersten Vermietungsdurchgang, hat dann später aber kennengelernt, was für Vorteile er bei mir findet. Ich schaue natürlich näher hin, wer in meine Wohnanlage hineinkommt. Auch wenn ich nicht für die Sondereigentumsverwaltung von Herrn Isensee und Frau Isensee beauftragt wurde, hätte ich mit einem schwierigen Mieter in deren Wohnung später trotzdem den Ärger. Und das war, glaube ich, im Endeffekt dann auch das, was die Eheleute Isensee überzeugt hat, nämlich dass ich mir hier sehr wahrscheinlich ein bisschen mehr Mühe gebe bei der Auswahl im Vergleich zum Makler Meier, der nach Vermittlung die Tinte trocken pusten und einfach nur die Rechnung schreiben wird.
Aber es gibt noch mehr Argumente für den Verwalter als Makler?
SE: Was natürlich auch bequem und zeitsparend für den Auftraggeber ist, dass wir nicht nur das Objekt gut kennen, sondern auch die meisten Dokumente hausintern verfügbar haben inklusive der Rechte an den Visualisierungen und dem vorhandenen Profibildmaterial. Und wir sind hier sehr weit bei den digitalen Abläufen, der Vermieter kann auf Wunsch auch von Ferne mitarbeiten und so können schnelle Vertragsabschlüsse zustandekommen, von uns aus auch komplett digital.
Haben Sie, Herr Isensee, auch Lob für PANDION als Verwalter Ihrer Immobilien – oder ist es ausschließlich mit der Person von Herrn Engelberg verknüpft?
DI: Das lässt sich kaum trennen. In erster Linie ist Herr Engelberg der Verwalter, der uns überzeugt hat. Und der die Wiederbestellung erreicht hat, mit seiner engagierten Art, der immer guten Erreichbarkeit, mit den straff organisierten Versammlungen, das ist Engelberg in Person. Darüber hinaus haben wir als WEG die digitalen Prozesse von PANDION schon kennengelernt. Natürlich ist Casavi eine echte Macht, da bin ich begeistert. Die Idee einer Kommunikationsplattform für Verwalter mit den Eigentümern und sogar den Mietern ist grandios. Ich kenne eben auch noch diesen ganzen Papierkram, ein Grauen.
”Casavi ist eine Wucht.
Dirk Isensee
Können wir also mit digitalen Prozessen bei Ihnen als Anleger, Beirat und Vermieter/Verkäufer punkten?
DI: Gegenüber anderen Verwaltern ist das sicherlich ein Pluspunkt. Das Kundenportal ist schon einmal sehr gut. Vielleicht ist es einfach auch die Offenheit für bestimmte Entwicklungen, die vielleicht andere verschlafen haben.
SE: Es gibt viele Sachen, auf die ich anfangs auch skeptisch reagiert habe, man muss die digitalen Prozesse ja auch erst möglich machen, Daten und Dokumente eingeben zum Beispiel. Das macht Arbeit, den Mehrwert erkennt man dann erst später – und nutzt es dann umso lieber. Wir optimieren aber selbst das erfolgreiche Kundenportal und das Vorgangsmanagement immer wieder in direktem Austausch mit dem Anbieter. Stillstand ist in der digitalen Welt nichts. Die technischen Services werden allgemein gut angenommen, auch unsere digitalen Versammlungen. Hier ist die Technik immer besser geworden.
PANDION als Vorreiter der digitalen Versammlung, war das je ein Thema für Sie als Kunde, Herr Isensee?
DI: Ich habe das schon als sehr wohltuend empfunden, nicht immer anreisen zu müssen für die Versammlungstermine. Die vollständige Umsetzung dieser Neuerung habe ich aber nicht mehr bei PANDION miterlebt. Schade eigentlich. Wir haben aber immer noch Kapitalanlagen, die nicht annährend so digital organisiert sind wie bei PANDION. Die fangen gerade erst an. Die Versendung der Tagesordnung per E-Mail bedeutet da bereits „Digitalisierung“. Wenn man den Vergleich hat, dann schätzt man es umso mehr.
Darf man fragen, warum Sie die beiden Wohnungen im PANDION Gardens denn wieder verkauft haben?
DI: Die Gründe sind eher privater Natur, das hat mit unserer Lebensperspektive zu tun. Und man schaut, was sich in der Kapitalanlage noch rechnet, man schaut, wo will ich leben, welche Objekte behält man etc. Kapitalanlage ist etwas, das man besser früher macht. Ich habe ja bereits mit 27 von meinem ersten Gehalt meine erste Immobilie gekauft, und sie direkt an meine Eltern vermietet. Mir war klar, bei so etwas muss man früh anfangen. Und jetzt haben wir uns einfach neu orientiert. Ich bin 63, wenn ich jetzt in 20 Jahren hätte das keinen Sinn mehr gemacht. Irgendwann läuft die Zinsbindung aus, und zudem sind die sicher notwendigen Rückstellungen sind für jeden Anleger eher unangenehm. Da hat man natürlich als Anleger eine andere Perspektive als der Selbstnutzer einer Immobilie.
SE: Bei Umlagen vor allem prallen die unterschiedlichen Interessen beider Eigentümergruppen schon mal aufeinander. Und Gardens war kein klassisches Anlegerprodukt, es gab es eine sehr unterschiedlich gelagerte Situation in den einzelnen Häusern, bei Herr Isensee allerdings überwiegten die Kapitalanleger. Nach den 10 Jahren haben auch gleich mehrere Eigentümer verkauft.
Auch Sie haben also Ihre Anlageobjekte wieder verkauft, über PANDION?
DI: Nach den guten Vermietungserfahrungen, ja, da war Herr Engelberg die erste Anlaufstelle. Der Mieter, sicher eine erste Wahl für einen Verkauf, wollte oder konnte nicht kaufen, dann kamen die beiden nebeneinander liegenden Wohnungen auf den Markt.
Und Sie hatten einen späteren Verkauf schon bei Ihrem Ankauf im Blick gehabt?
DI: Ursprünglich hätten wir uns hier wie gesagt auch eine Eigennutzung vorstellen können. Die Wohnungen lagen direkt nebeneinander und man hätte sie verbinden können. Diese Pläne haben sich nun geändert. Natürlich haben wir von Anfang an darauf geachtet, dass die Objekte ausreichend attraktiv sind für die Vermietung und einen möglichen Verkauf. Eigentlich wollten wir eine große Wohnung. Die Größe der Wohnungen war dann schon ein Zugeständnis an den Münchener Wohnungsmarkt, mit 53 und 62 Quadratmetern.
Diese Wohnungen waren leicht zu vermieten?
SE: Gerade die kleinere, aber auch die etwas größere, die noch ein Tageslichtbad zu bieten hatte, war bald verkauft und übergeben, mit Einbauküche, guter Ausstattung, sehr gepflegt vom Ehepaar Isensee. Ich habe die beiden Wohnungen ja schon vermietet und konnte gut beraten aufgrund der Erfahrungen in der Mietangelegenheit.
DI: Da waren wir schon ein Team, auch bei der Vermietung entwickelte sich das bereits, das war eine sehr angenehme Erfahrung mit sehr guter Beratung. Auch wenn man dann doch noch über die Courtage verhandelt, war es im Grunde eine einfache Entscheidung, Sebastian Engelberg mit dem „All in one“-Paket auch beim Verkauf zu beauftragen. Er brennt einfach für sein Projekt, kennt sich in allen Belangen aus, kennt alle Parteien in der WEG, da brauchte es kein langes Überlegen.
Die Sondereigentumsverwaltung für Vermieter haben Sie aber nicht bei ihm beauftragt?
DI: Ja, ich denke, das kann ich selbst machen, ich habe die Zeit und möchte auch den Kontakt zum Mieter, das würde mir sonst fehlen. Das lag also nicht am fehlenden Vertrauen, grundsätzlich könnte ich mir das absolut vorstellen.
SE: Es gibt einfach verschiedene Ansprüche und auch Typen von Anlegern. Die meisten sind tatsächlich weniger involviert in die Vermietungs- und Verwaltungsprozesse rund um ihre Immobilie, wohnen oft auch nicht am Ort. Diese Art Anleger kauft eher kleinere Objekte, manchmal sogar mehrere in einer WEG, damit die Verwaltung vereinfacht wird. Gerade für diese Eigentümer bieten wir diverse Services in der Mietverwaltung an.
Haben Sie grundsätzlich Makler im Markt verglichen?
DI: Verglichen haben wir schon, bei der Vermietung am Anfang vor allem. Man tut sich schon schwer, Geld auszugeben, um eine Wohnung in einem nachgefragten Markt wie München über einen Makler zu vermieten, es gilt ja das Bestellerprinzip, wir zahlen die Courtage allein.
Aber letztlich war es gut investiertes Geld, gerade wenn wir an die zweite Vermietung mit Herrn Engelberg denken, wir hatten einfach keinen Ärger bei Auswahl der Mieter, und bei der Erzielung einer Wunschmiete. Auch die rechtliche Seite war gut abgedeckt. Als der Verkauf sich dann anbahnte, war schnell klar, wer dies umsetzen sollte. Und wir wurden uns diesmal auch schnell einig im Preis. Ein anonymer Makler wäre nicht mehr in Frage gekommen.
Wie lief der Prozess an?
DI: Wir haben ein bisschen noch über den Kaufpreis diskutiert, den sah Herr Engelberg etwas anders als ich.
SE: Das ist richtig ja, ich habe etwas konservativer gerechnet.
DI: Und ich muss hier zu meiner Genugtuung festhalten, dass wir letztendlich zu meinem Preis verkaufen konnten. Aber es ist auch da für mich wichtig gewesen, dass ich jemand habe, der die Marktkenntnis mitbringt, der im Objekt schon einmal verkauft hat, womöglich nicht nur einmal, und der die Wohnung, das Umfeld und die Lage im Objekt einschätzen und bepreisen, und das alles auch noch den Käufern vermitteln kann. Das ist auf einem ganz anderen Niveau im Vergleich zu einem beliebigen Makler.
SE: Leider war das Zinsniveau zum Zeitpunkt des Verkaufs recht hoch, früher waren höhere Quadratmeterpreise in dieser Wohnanlage erzielt worden, auch durch uns. Das war nicht mehr machbar. Die eine Wohnung wurde aber dann dennoch ohne Preisminderung verkauft, interessanterweise an einen anderen PANDION Kunden. Bei der anderen Wohnung wollte der potenzielle Käufer partout noch über eine Kleinigkeit verhandeln. Aber das war trotzdem kein Ausschlusskriterium. Dieser Käufer aus einer Führungsposition im Bankwesen war trotz des kleinen Preisabzugs absolut verlässlich, das waren zu 100 Prozent angenehme Menschen, da wusste man, das wird was.
Bei diesem Matchmaking braucht es wahrscheinlich auch einiges an Menschenkenntnis?
SE: Ich berate nach allen professionellen Kriterien. Aber dann spielt immer auch meine Erfahrung und Intuition mit hinein. Ich suche nach ganz eigenen Kriterien und rate auch mal von bestimmten Interessenten ab. Ich überlege aus eigener Sicht, passt jemand wirklich in diese, „meine“ Wohnanlage? Das erspart womöglich einige Querelen im Nachhinein. Bei einem meiner Verkaufsaufträge stand der Notartermin bereits fest, alles war vorbereitet – allerdings war die Finanzierung noch nicht in trockenen Tüchern, zwar bestätigt, aber der Kreditvertrag war noch nicht unterschrieben. Für die Käuferseite ist das problematisch, ich habe dann von einer übereilten Durchführung abgeraten, auch im Sinne des Käufers, den ich ja ebenso betreue. Diese Mittlerrolle ist immer auch eine diplomatische Kommunikationsaufgabe.
Und die beiden Wohnungen von Herrn Isensee wurden nun doch nicht zusammengelegt, und zusammen verkauft?
SE: Wir hatten die Hoffnung, dass sich jemand das zutrauen würde. Mit den Umbaukosten war das wohl zu viel. Keiner war da, der sich hier eine 3- oder 4-Zimmerwohnung bauen wollte. Daher sind wir einzeln in die öffentliche Vermarkung gegangen. Mit vielen Besichtigungen und Terminen.
Der gesamte Prozess dauerte dann wie lange?
SE: Wenige Monate. Es ging dann doch recht schnell. Alle fanden die Wohnung schön. Viele konnten es sich zu der Zeit dennoch nicht leisten. Schneller geht es gerade bei Kapitalanlegern, wenn man das passende Produkt hat, die suchen zum Teil noch kleinere Wohnungen, gerne eine kompakte 2-Zimmerwohnung unter 50 Quadratmetern – in München. Einen gab es, der sich hier ganz schnell entschieden hat.
DI: Am Ende für alle Seiten zwei zufriedenstellende Abschlüsse.
SE: Ja, das war in der Tat ein Erfolg auf ganzer Linie. Aber auch hier bleibe ich kritisch abwägend, und würde ich nicht um jeden Preis einen Auftrag annehmen. Eines mache ich nämlich nicht, unseriöse Preiserwartungen zu unterstützen. Wir übernehmen die Inserierung und Fotokosten, investieren Zeit und Geld und einen guten Ruf. Da kommen Leute in die Termine, die dann nicht kaufen. Das bringt uns alle nicht weiter.
Herr Isensee, haben Sie denn abschließend noch einen Tipp für andere Kapitalanleger, was machen Sie in Ihren neuen Objekten jetzt anders? Oder sind Sie erst einmal traurig, dass Herr Engelberg Sie nicht mehr betreuen wird?
DI: Also tatsächlich, ja, wenn ich mir einen Makler/Verwalter „backen“ würde, dann käme dieser schon sehr nahe an Herrn Engelberg ran. Wobei ich aber auch glaube, dass er besser geworden ist durch unsere Zusammenarbeit, ich habe auch dazugelernt. Das ist schon ein wichtiger Punkt für einen Kapitalanleger heute, einen vernünftigen Verwalter zu haben. Allein zur Erhaltung seines Eigentums und zur Erhaltung seiner Kapitalanlage ist dies sogar unabdingbar. Und leider leider kann man sich diese Verwalter ja doch nicht einfach mal „backen“.
”Wenn ich mir einen Makler backen könnte, wäre es einer wie Herr Engelberg.
Dirk Isensee
Sie haben mehrere Anlageimmobilien, Sie können es inzwischen ja gut vergleichen.
DI: Ich kann vergleichen. Und ich kann nur sagen, ich würde immer wieder PANDION wählen, auch wenn das einen Euro mehr kosten sollte – oder auch mal zwei. Das ist eine ehrliche Antwort, einfach aus meinen Erfahrungen heraus. Das Projekt muss passen und die Menschen dahinter ebenso.
Und jetzt doch noch ein Ratschlag für andere, was macht das perfekte Anlageobjekt für Sie aus? Was gibt den Ausschlag?
DI: Das kleine Zünglein an der Waage, das war neben der Lage tatsächlich… die Architektur! Für mich gilt das absolut. Wenn das Ganze nicht so ausgesehen hätte, wie es ausgesehen hat, weiß ich gar nicht, ob wir überhaupt dort gekauft hätten. Wir haben uns natürlich andere Objekte in München angeschaut damals, und es gab etliche zu der Zeit, vielleicht nicht in der Lage. Und nach wie vor gilt die Regel: Lage, Lage, Lage! Und trotzdem sage ich: Wenn das PANDION GARDENS nicht so dastehen würde, wie es heute noch dasteht, wäre eine Vermietung, ein Verkauf, so glaube ich, nicht auf diesem Niveau möglich. Also, gesichtslose Mehrfamilienhäuser gibt es genug in der Welt und und dieses hier hat sich wirklich abgehoben.
Vielen Dank an Dirk Isensee für seine Einblicke in die ganz persönliche Kundenstory mit PANDION.
Sie suchen eine innovative WEG-Verwaltung, die sich wirklich um Ihre Anliegen kümmert?
Keine Lust auf staubige Aktenordner? Wir stellen ein!
PANDION SERVICE gehört zu den besten Verwaltungen. Damit das so bleibt, brauchen wir Sie in Köln, Berlin und München.


