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PANDION Marktkompass Q2/2025

Mit dem Marktkompass geben wir einen Überblick über die aktuelle Wertentwicklung an den PANDION Projektstandorten Düsseldorf & Köln, Berlin und München.

Die Zinswende hat Spuren hinterlassen – aber nicht überall gleich. Während einige Teilmärkte unter Druck geraten sind, haben sich hochwertige, ESG-konforme Wohnungen in gefragten Lagen als ­resilient erwiesen. Jetzt zeigt der Trend wieder nach oben: Die Preise für selbstgenutzte ETW steigen – in der Breite, aber besonders deutlich in urbanen Zentren.

Hinweis zur Datenbasis: Die Auswertungen basieren auf dem Immobilienpreisindex des Verbands deutscher ­Pfandbriefbanken (vdp). Der vdp-Index gilt als belastbare Quelle zur ­Beobachtung der Preisentwicklung von Wohnimmobilien in Deutschland. Grundlage sind tatsächlich finanzierte Transaktionen, die von über 700 Kreditinstituten gemeldet und aufbereitet werden.*

Düsseldorf: Starke Korrektur – gefolgt von stabiler Bodenbildung

Nach einem langjährigen Aufwärtstrend geriet der Düsseldorfer Markt ab 2022 unter Druck. Der vdp-Index fiel vom Höchststand in Q2/22 (208,3 Punkte) auf einen Tiefststand von 189,1 Punkten in Q2/24. Das entspricht einem Rückgang um 19,2 Indexpunkte – eine spürbare, aber im Vergleich zu anderen Großstädten moderate Korrektur.

Seit Q3/24 zeigt sich die Erholung: Die Werte stiegen zunächst leicht und erreichten in Q2/25 einen aktuellen Stand von 198,4 Punkten. Damit liegt der Index 4,9 % über dem Vorjahr und 9,3 Punkte über dem Tiefststand.

Im Zehnjahresvergleich bleibt die Entwicklung deutlich positiv: ­Gegenüber Q2/15 (131,6 Punkte) legten die Preise um 50,8 % zu.

Für Eigentümer bedeutet dies: Der Markt hat seinen Boden durchschritten. Die Nachfrage nach werthaltigen Wohnungen in guten Lagen bleibt hoch, während das Angebot begrenzt ist – ein stabiles Fundament für eine nachhaltige Erholung.

Köln: Rückkehr zur Aufwärtsbewegung – nach Marktbereinigung

In Köln erreichte der vdp-Index im Q2/2022 mit 220,7 Punkten seinen Höchstwert. Danach setzte eine spürbare Korrektur ein, die bis ins Q1/2024 andauerte. Mit 200,1 Punkten markierte der Markt dort seinen vorläufigen Tiefpunkt – ein Rückgang um 9,3 %.

Seitdem verläuft die Entwicklung in geordneten Bahnen: Bereits im Q2/2024 kehrte der Index auf Wachstumskurs zurück. Seither zeigt er eine Serie von fünf aufeinanderfolgenden Quartalssteigerungen und liegt in Q2/2025 bei 214,2 Punkten. Damit ergibt sich ein Zuwachs von 5,6 % im Jahresvergleich und von 7,0 % seit dem Tiefpunkt.

Besonders eindrücklich ist der Blick zurück: Gegenüber Q2/2015 (127,4 Punkte) steht heute ein Plus von 68,1 % zu Buche.

Für Eigentümer bedeutet das: Der Kölner Markt hat ­seine Anpassungsphase überwunden und zeigt sich wieder auf ­solidem Wachstumspfad.

München: Korrektur auf hohem Niveau – gefolgt von struktureller Stabilisierung

München markierte seinen Höchststand im Q2/2022 mit 253,2 Punkten. Anschließend folgte eine Korrektur bis zum Tiefpunkt Q2/2024 (226,2 Punkte) – ein Rückgang um 27,0 Punkte (−10,7 %).

Seit Q3/2024 setzt eine stetige Erholung ein: vier Quartale in Folge steigen die Werte (Q3/24: 229,2 → Q4/24: 231,6 → Q1/25: 235,0 → Q2/25: 237,7 Punkte). Damit liegt München +5,1 % über dem Vorjahr (Q2/2024: 226,2) und +11,5 Punkte (+5,1 %) über dem Korrekturtief. Rund 42,6 % des Rückgangs seit 2022 sind damit bereits aufgeholt; das Niveau bleibt allerdings noch unter dem Rekordwert von 2022.

Im Zehnjahresvergleich bestätigt sich die strukturelle Stärke: ­Gegenüber Q2/2015 (150,0 Punkte) steht Q2/2025 bei +58,5 %.

Für Eigentümer heißt das: Der Markt hat nach der An­passungs­phase wieder Tritt gefasst, die Richtung zeigt aufwärts.

Berlin: Bald wieder ein Rekord?

Berlin erreichte im Q3/2022 mit 292,1 Punkten seinen bisherigen Höchststand. Danach setzte eine Korrekturphase ein, die bis ins Q1/2024 anhielt. Mit 275,4 Punkten markierte der Markt dort den Tiefstwert – ein ­Rückgang um 5,7 %.

Seitdem zeigt die Hauptstadt eine deutliche Gegenbewegung: Bereits ab Q2/2024 legte der Index wieder zu und steht in Q2/2025 bei 289,7 Punkten. Das entspricht einem Zuwachs von 3,6 % im Jahresvergleich und 5,2 % seit dem Tiefpunkt. Damit sind rund 86 % des Rückgangs bereits aufgeholt – die Indexwerte bewegen sich nur noch knapp unter dem ­Allzeithoch von 2022.

Im Zehnjahresvergleich fällt die Dynamik besonders ins Auge: Gegenüber Q2/2015 (147,9 Punkte) hat sich der Index nahezu verdoppelt (+95,9 %).

Für Eigentümer heißt das: Der Markt hat nach der An­passungs­phase wieder Tritt gefasst, die Richtung zeigt aufwärts.

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